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Schulung zum Thema “Suizid – neue Methoden und wie kommt es dazu“

Am 02. November 2012 fand im Rahmen der letzen Monatsübung des Jahres eine Schulung zum Thema Suizid statt. Daniela Höfler organisierte und leitete die Schulung und stellte dabei einige neue Suizidmethoden anhand von Einsatzberichten aus der Praxis vor. Leider kommen mittlerweile immer öfter Kohlenmonoxid und Schwefelwasserstoff-Verbindungen dabei zum Einsatz, wodurch auch eine erhebliche Gefahr für Einsatzkräfte von Rettung, Feuerwehr und Polizei gegeben ist. Da diese Gase in solchen Fällen oftmals eine hohe Konzentration in geschlossenen Räumen aufweisen und man sie nicht sehen oder riechen kann, sind Einsatzkräfte in der Erstphase besonders gefährdet. Ziel dieser Information war, dass unsere Mitglieder sich dessen bewusst sind und in der Praxis vermehrt auf den Eigenschutz Bedacht nehmen.

Im zweiten Teil widmeten wir uns den Fragen, was Menschen dazu bewegt Suizid zu begehen, welche Ursachen dies haben kann und wie man mit psychischen Erkrankungen richtig umgeht. Wenn man bedenkt, dass sich alleine in Oberösterreich in etwa 230 Menschen jährlich selbst töten, so ist es sicher ein Thema über welches es Wert ist zu reden und sich den einen oder anderen Gedanken darüber zu machen.

Dieser Teil wurde von Daniela als offener Gesprächkreis gestaltet bei dem es galt, sich in der Diskussion an die folgenden beiden Regeln zu halten.

-       Es gibt kein „Richtig“ oder „Falsch“! Jeder darf seine Meinung frei äußern!

-       Wir begegnen uns mit Respekt und Wertschätzung!

Da über psychische Erkrankungen nach wie vor sehr wenig gesprochen wird und diese oft auch sehr lange nicht als solche erkannt werden, stand hier im Vordergrund ein Bewusstsein bei den Mitgliedern für dieses Thema zu schaffen. Es wurden Anregungen zum Erkennen solcher Erkrankungen gegeben und auch einige Tipps um sich selber davor zur schützen.

Besonderes Augenmerk wurde auch auf den Umgang miteinander in der Feuerwehr und dem Umgang mit unseren Angehörigen, Freunden und Bekannten gelegt.

Es tut gut genauer zu zuhören, sich Zeit für einander zu nehmen und Verständnis und Akzeptanz zu zeigen – einerseits unseren Mitmenschen, andererseits aber auch uns selber.

Weitere Informationen dazu findet ihr auf folgender Website:

www.weiterleben.at